österreichische Kunst.

österreichische Kunst.
österreichische Kunst.
 
Die Kunst in Österreich lässt in den einzelnen Ländern eine zum Teil selbstständige Entwicklung erkennen. Ihre Sonderart begann sich unter den Habsburgern besonders in Ost- und Niederösterreich auszubilden. In den Blütezeiten der österreichischen Kunst um 1300, um 1500, dann v. a. im Barock und auch noch um 1830-40 (Biedermeier) wirkte sich ihr Einfluss auf den gesamten deutschen Sprachbereich aus.
 
Bis zum Ende des 13. Jahrhunderts dominierte östlicher Einfluss in der Architektur (Martinskirche in Linz, 8. Jahrhundert; ehemalige Stiftskirche in Millstatt, 11. und 12. Jahrhundert; ehemalige Domkirche in Gurk, um 1140-1200; Rundkapelle in Petronell-Carnuntum, 1. Hälfte des 12. Jahrhunderts; Karner, v. a. in NÖ: Tulln, Pulkau, Hartberg, Mödling, Bad Deutsch-Altenburg), in der Bauplastik (Pfarrkirche in Schöngrabern, Anfang des 13. Jahrhunderts), in der Wandmalerei (Kirche Mariä Himmelfahrt in Lambach, um 1080; Johanneskapelle in Pürgg, Ende des 12. Jahrhunderts, Westempore der Domkirche in Gurk, um 1230), in der Glasmalerei (ehemalige Stiftskirche in Ardagger, um 1230-40; Zisterzienserkloster Heiligenkreuz, Ende des 13. Jahrhunderts) und in der Buchmalerei, deren Zentrum seit dem 2. Drittel des 11. Jahrhunderts Salzburg war (Riesenbibel des Klosters Admont, 12. Jahrhundert). Berühmte Werke der Goldschmiedekunst sind der Tassilokelch (um 780; Kremsmünster, Schatzkammer der Abtei) und der »Verduner Altar« des Nikolaus von Verdun in Klosterneuburg (1181).
 
Die Gotik wurde zunächst v. a. von den Zisterziensern und den Bettelorden für ihre Bauten übernommen (Chöre der Stiftskirchen der Zisterzienserklöster Heiligenkreuz, 1280-95, und Zwettl, 1383 geweiht; Augustinerkirche und Minoritenkirche in Wien, beide 1. Hälfte des 14. Jahrhunderts). Bedeutendstes Zeugnis der gotischen Baukunst ist Sankt Stephan in Wien (1304 ff.). Ein Meisterwerk ist auch Sankt Maria am Gestade in Wien (14.-15. Jahrhundert). Zu den herausragenden Leistungen der Spätgotik gehören die Gewölbe der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Königswiesen in Oberösterreich (um 1520) und der Pfarrkirche Unserer Lieben Frau in Kötschach-Mauthen (1518-27). Angesichts der Bedrohung durch die Türken wurden v. a. in Kärnten im 15./16. Jahrhundert viele Wehrkirchenanlagen errichtet (Diex, Eberndorf, Eisenerz). Höhepunkte im Bereich der Plastik bilden seit 1400 die aus Salzburger Werkstätten stammenden Schönen Madonnen des weichen Stils und v. a. die seit Mitte des 15. Jahrhunderts entstandenen Schnitzaltäre wie der Altar der Pfarrkirche Sankt Wolfgang in Kefermarkt (1470-76), der Sankt-Wolfgang-Altar in der Pfarrkirche von Sankt Wolfgang im Salzkammergut von M. Pacher und seiner Werkstatt (um 1477-81), die Altäre der Pfarrkirche in Gampern in Oberösterreich (1497-1507) und der Pfarrkirche in Mauer bei Melk (um 1520). Es bildeten sich regionale Malerschulen in Salzburg (R. Frueauf der Ältere), Wien (Schottenmeister) und Kärnten (Thomas von Villach, * 1454, ✝ 1493). Von hohem künstlerischen Rang sind die Glasmalereien der Pfarrkirche Sankt Bartholomäus in Friesach (um 1270-80, zuvor in der Dominikanerkirche), der ehemaligen Stiftskirche in Viktring (um 1400) und der Wallfahrtskirche Sankt Leonhard in Tamsweg (1430-50, v. a. »Goldfenster«).
 
Unter Kaiser Maximilian I. wurde der Einfluss der Renaissance wirksam, u. a. vermittelt durch italienische Baumeister (Ausbau der Residenzen Innsbruck, Graz, Linz, Wien, Wiener Neustadt, Ausbau von Burgen und Schlössern wie Ambras, Schallaburg, Hochosterwitz, Schloss Porcia in Spittal an der Drau, Hofburg mit Stallburg und Amalienburg in Wien). Für Maximilian I. entstand ab 1508 ein prunkvolles Grabmal (Innsbruck, Hofkirche; Maximiliansgrab). Das sich zu Beginn des 16. Jahrhunderts regende neue Naturgefühl fand seinen Ausdruck in der Malerei der Donauschule.
 
Der Barock wurde eingeleitet mit dem von dem Italiener S. Solari entworfenen Dom in Salzburg (1614-28), richtungweisend für den barocken Kirchenbau nördlich der Alpen. Auch mit Palästen, Schloss- und Klosteranlagen wirkte die österreichische Barockbaukunst beispielgebend für ganz Deutschland. Die führenden Architekten, J. B. Fischer von Erlach (Schönbrunn, Karlskirche und Nationalbibliothek in Wien) und L. von Hildebrandt (Unteres Belvedere in Wien, Stift Göttweig) nahmen sowohl italienische als auch französische Anregungen auf. Bedeutende Baumeister waren ferner J. Prandtauer (Benediktinerstift Melk) sowie M. Steinl, J. Munggenast, J. Prunner und N. F. L. von Pacassi. Unter den Bildhauern ragen besonders T. Schwanthaler, M. Guggenbichler, G. R. Donner und F. Messerschmidt hervor. Unter den Malern dominieren D. Gran (Kuppelfresko der Hofbibliothek in Wien, 1726-30), P. Troger (Fresken in den Benediktinerstiften Melk und Altenburg), B. Altomonte, J. Rottmayr, M. Schmidt (»Kremser Schmidt«) und F. Maulbertsch.
 
Führende Vertreter der klassizistischen Architektur zu Beginn des 19. Jahrhunderts waren in Wien Josef Georg Kornhäusel (* 1782 ?, ✝ 1860) und der Schweizer P. von Nobile. L. C. von Förster vollzog in seinen Entwürfen für die Wiener Ringstraße den entscheidenden Schritt zu einem repräsentativen historisierenden Stil. Bauten im Stil der Neugotik errichteten H. Freiherr von Ferstel (Votivkirche in Wien, 1856-79) und F. Freiherr von Schmidt (Rathaus ebenda, 1872-83). E. van der Nüll und A. Siccard von Siccardsburg orientierten sich am Vorbild der Renaissance. C. Freiherr von Hasenauer und G. Semper griffen bei der Planung des Wiener Hofburgkomplexes auf Formen von Hochrenaissance und Hochbarock zurück (u. a. Burgtheater, 1874-88). O. Wagner, wie J. Hoffmann und J. M. Olbrich Mitgliedern der Wiener Sezession und einer der führenden Repräsentanten des Sezessionsstils, entwickelte sich nach historisierenden Anfängen zu einem Pionier der modernen Architektur (Postsparkassenamt in Wien, 1904-06). Wie Wagner befasste sich auch Hoffmann mit kunsthandwerklichen Entwürfen; 1903 gründete er mit K. Moser die Wiener Werkstätte. Den Aufbruch in die moderne funktionalistische Architektur markieren v. a. die Werke von A. Loos (Haus Steiner in Wien, 1910). Er war beteiligt an der Wiener Siedler- und Gartenstadtbewegung, der sich u. a. auch F. Schuster und O. Strnad anschlossen. Karl Ehn (* 1884, ✝ 1957), Vertreter des Expressionismus, beeinflusste mit seinen Wohnblocks maßgeblich den kommunalen Wohnungsbau in Wien (Karl-Marx-Hof, 1927-30).
 
C. Holzmeister war bereits zwischen den Weltkriegen auch als Lehrer von großer Bedeutung. Die Entwicklung der modernen österreichischen Architektur nach 1945 wurde maßgeblich getragen von Architekten wie R. Rainer (Stadt- und Siedlungsplanungen; Stadthalle in Wien, 1958), K. Schwanzer (österreichisches Pavillon auf der Weltausstellung in Montreal, 1967), G. Peichl (Landesstudios des ORF in Salzburg, Linz, Innsbruck, Dornbirn, Graz und Eisenstadt, 1968-83), W. Holzbauer (U-Bahn-Stationen in Wien, 1971-82), H. Hollein (Haas-Haus in Wien, 1986-90) und J. Lackner (Schul- und Kirchenbauten). Sie traten auch im Ausland mit beispielhaften Bauten hervor (u. a. Kunst-und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn von G. Peichl, 1989-92; Biozentrum der Goethe-Universität in Frankfurt am Main von W. Holzbauer, 1988-93). Des Weiteren machten auf sich aufmerksam Heinz Tesar (* 1939) mit dem Umbau von Stadttheater und Keltenmuseum in Hallein sowie dem Schömer-Haus (1986-87) und der neuen evangelischen Kirche (1995) in Klosterneuburg, Günther Domenig (* 1934) mit seinem »schwebenden Stollen« (Ausstellungszentrum Hüttenberg; 1993-95), Laurids Ortner und Manfred Ortner (ehemaliges Mitglied der Gruppe Haus-Rucker-Co.), die das »Europäische Desgin Depot« (»EDD«) im Technologiepark Klagenfurt 1994 bauten und den Auftrag für das Museumsquartier in Wien erhielten (2001 eröffnet), sowie die Gruppe Coop Himmelblau. Den Auftakt für integrierte, offene und flexible Museumskonzepte bildete die Neustrukturierung mit Um- und Neubauten des Österreichen Museums für angewandte Kunst in Wien (1989-92), beteiligt waren u. a. W. Pichler, Sepp Müller (* 1927), Hermann Czech (* 1930), Peter Noever (* 1941) sowie die amerikanische Gruppe SITE (James Wines u. a.). Wichtig wurden auch die Konzepte von reinen »Raumhüllen« für temporäre Ausstellungshallen, z. B. von Boris Podrecca (* 1941; für das Technische Museum in Wien, 1989) und von Adolf Krischanitz (* 1946; Kunsthalle Karlsplatz, Wien, 1992), der auch die 1995 neu eröffnete Kunsthalle in Krems an der Donau umbaute. Eines der größten Bauvorhaben wurde im Wesentlichen 1990-97 unter Mitwirkung verschiedener Architekten (u. a. Ernst Hoffmann; Klaus Kada, * 1940; Paul Katzberger; Karin Bily; Michael Loudon, * 1950; H. Hollein und G. Peichl) mit Regierungsviertel und Kulturbezirk in der niederösterrischen Landeshauptstadt Sankt Pölten verwirklicht. Besonders Leistungen zeigen sich auch im österreichischen Wohnungsbau. Schwerpunkte sind die Steiermark (Graz), Salzburg, Vorarlberg (Bregenz) und Wien. Bei dem städtebaulichen Projekt Pilotengasse für die Wohnsiedlung Wien-Aspern (1991-94) projektierte Krischanitz »Durchwohnhäuser«. Durch Hof- und Platzgestaltungen profilierten sich seit den 80er-Jahren Michael Szyszkowitz (* 1944) und Karla Kowalski (* 1941). Ferner konnten sich u. a. etablieren die Architektenbüros von Werner W. Appelt (* 1938), Eberhard Kneissl (* 1945) und Elsa Prochazka (* 1948); Luigi Blau (* 1945); Rudolf Prochazka (* 1947); Roland Hagmüller (* 1941); Karl Baumschlager (* 1956) und Dietmar Eberle (* 1952); Otto Häuselmayer (* 1943); Helmut Richter (* 1941); Heidulf Gerngross (* 1939); Florian Riegler (* 1954) und Roger Riewe (* 1959), die den Flughafen Graz bauten (1984-94); Gernot (* 1942) und Johanne Nalbach (* 1943), Manfred Kovatsch (* 1940) und Roland Gnaiger (* 1951); Pauhof (Michael Hofstätter, * 1953; Wolfgang Pauzenberger, * 1955) sowie Konrad Frey (* 1934).
 
Die Plastik des 19. Jahrhunderts tritt stark hinter die Malerei zurück. Als Bildhauer zu erwähnen sind v. a. F. A. von Zauner und K. von Zumbusch. Die österreichische Bildhauerkunst des 20. Jahrhunderts wird v. a. repräsentiert durch das Schaffen von F. Wotruba, der als Lehrer großen Einfluss ausübte, sowie durch A. Hanak, G. Ambrosi, R. Hoflehner, J. Avramidis, K. Prantl, W. Bertoni, A. Hrdlicka, J. Urteil und W. Pichler.
 
Am Ende des 20. Jahrhunderts zeigt sich auch im Bereich der Plastik ein Verwischen der Grenzen zu multimedialen Rauminstallationen: u. a. Heimo Zobernig (* 1958), Klaus Pinter (* 1941), Joerg Burger (* 1961), Jorrit Tornquist (* 1938), Martin Schnur (* 1964), Wolfgang Rohrmoser (* 1966), Franz Pichler (* 1960), Hannes Franz (* 1960), Franziska Lettner (* 1953), Lois Weinberger (* 1947), Manfred Erjautz (* 1966), Andrea Stelzhammer (* 1964), Pia Steixner (* 1962), Michael Kienzer (* 1962) und Rosa Hausleitner (* 1952).
 
In der Malerei leitete J. A. Koch, dessen Werk nachhaltig auf die Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts wirkte, vom Klassizismus zur Romantik über. Sie hatte in dem Nazarener J. Ritter von Führich und in M. von Schwind ihre führenden Vertreter. Die Malerei des Wiener Biedermeier, das auch durch qualitätvolle kunsthandwerkliche Erzeugnisse besondere Bedeutung erlangte, erhielt ihren spezifischen Charakter durch Maler wie J. P. Krafft, L. Schnorr von Carolsfeld, F. G. Waldmüller, P. Fendi, F. von Amerling, J. Danhauser und F. Eybl. Hauptmeister der österreichischen Vedutenmalerei ist R. von Alt. Für Mode, Wohnkultur und Kunstgewerbe wurde in den 70er- und 80er-Jahren des 19. Jahrhunderts der neubarocke Stil H. Makarts vorbildlich (Makartstil). Der Antipode Makarts, A. Romako, erweist sich in seinen Porträts, wie C. Schuch in seinen Stillleben und Landschaftsbildern der Spätzeit, als ein Wegbereiter der österreichischen Moderne. Hauptexponent des Sezessionsstils ist G. Klimt. Der Sezession schlossen sich ferner u. a. W. Bernatzik sowie R. Jettmar, Vertreter einer symbolistisch geprägten Malerei, an. Der zunächst von Klimt beeinflusste E. Schiele leitete wie R. Gerstl zum Expressionismus über, der in Österreich in den Gemälden O. Kokoschkas seine markanteste und durchaus eigenständige Ausprägung fand. A. Kubin nimmt unter den Zeichnern des 20. Jahrhunderts einen hervorragenden Platz ein. Angeregt von F. Hodler und A. Gallén-Kallela entwickelte A. Egger-Lienz einen volkstümlichen, monumentalen Stil. Seit den 30er-Jahren des 20. Jahrhunderts spielte H. Boeckl, besonders auch als Lehrer an der Wiener Akademie, eine zentrale Rolle. Einen vergleichbaren Einfluss hatte der Dichter und Maler A. P. Gütersloh auf die Wiener Schule des fantastischen Realismus mit R. Hausner, W. Hutter, A. Brauer, A. Lehmden, E. Fuchs, die neben H. Fronius, A. Frohner, Hrdlicka und K. Korab auch mit grafischen Arbeiten hervortraten, Margret Bilger zugleich auch mit Glasmalereien. Als Grafiker wie als Maler gleichermaßen erfolgreich warF. Hundertwasser, der mit seinen architektonischen Entwürfen internationale Aufmerksamkeit erregte (»Haus Hundertwasser« in Wien, 1983-86). Das breite Spektrum zeitgenössischer Strömungen in der Malerei verkörpern ferner u. a. C. Stenvert, der sich auch mit Objektkunst befasst, Maria Lassnig, Wolfgang Hollegha (* 1929), J. Mikl, A. Rainer, Gottfried Kumpf (* 1930), Oswald Oberhuber (* 1931), C. L. Attersee, Kurt Kocherscheidt (* 1943), Franz West (* 1947), Alfred Klinkan (* 1950, ✝ 1994) und Hubert Schmalix (* 1952). Neben K. Moldovan sind v. a. Pichler, P. Flora und G. Brus als Zeichner von Bedeutung. H. Nitsch und O. Muehl, Hauptvertreter des Wiener Aktionismus, wurden in den 1960er-Jahren durch provozierende Happenings bekannt. Valie Export tritt als Performance-, Video- und Filmkünstlerin hervor. Friederike Pezold sucht mithilfe von Zeichnungen, Fotos und Videos eine neue Zeichensprache zu entwickeln. Einer spezifisch österreichischen realistisch-expressiven Maltradition verpflichtet sind Herbert Brandl (* 1959), Peter Kogler (* 1959), Gunter Damisch (* 1958), Rainer Wölzl (* 1954), Alois Mosbacher (* 1954), Hubert Scheibl (* 1952), Josef Kern (* 1953), Otto Zitko (* 1959) und H. Zoberling. Die abstrakte Richtung wird von Künstlern wie Markus Prachensky (* 1932), Eva Schlegel (* 1960), Rudi Molaczek (* 1948), Walter Vopava (* 1948), Karl Hikade (* 1952), Michael Schuster (* 1956) und Josef Danner (* 1955) repräsentiert. Konstruktiv-konkrete Sonderwege beschreiten Florentine Pakosta (* 1933), Marc Adrian (* 1930), Kurt Ingerl (* 1935), Oskar Putz (* 1940) und Richard Kriesche (* 1940). Im Umfeld der besonders durch den Theoretiker und Medienkünstler Peter Weibel (* 1945) geförderten multimedialen und computerunterstützten Künste sind u. a. Rudolf Macher (* 1960), Ev Klein (* 1959), Evelyn Egerer (* 1955), Harald Gfader (* 1960), Leo Schatzl (* 1958) und Ilse Gassinger (* 1953) zu nennen.
 
Zu den namhaften österreichischen Fotografen des 20. Jahrhunderts gehören Dora Kallmus (* 1881, ✝ 1963), R. Hausmann, H. Kühn, H. Henneberg und E. Haas. In neuerer Zeit machten v. a. Heinz Cibulka (* 1943), Branko Lenart (* 1948) und Manfred Willmann (* 1952) auf sich aufmerksam.
 
 
H. Sedlmayr: Österr. Barockarchitektur. 1690-1740 (Wien 1930);
 
Die bildende Kunst in Österreich, hg. v. K. Ginhart, 6 Bde. (ebd. 1936-43);
 R. Wagner-Rieger: Wiens Architektur im 19. Jh. (ebd. 1970);
 R. Feuchtmüller: Kunst in Österreich, 2 Bde. (ebd. 1972-73);
 P. M. Bode u. G. Peichl: Architektur aus Österreich seit 1960 (Salzburg 1980);
 F. Achleitner: Österr. Architektur im 20. Jh., auf 6 Tle. ber. (ebd. 1-31983 ff.);
 
Der Kunst ihre Freiheit. Wege der österr. Moderne von 1880 bis zur Gegenwart, hg. v. K. Sotriffer (Wien 1984);
 
Die Wiener Secession, 2 Bde. (Wien 1986);
 G. Dankl: Die »Moderne« in Österreich (ebd. 1986);
 P. Werkner: Physis u. Psyche. Der österr. Frühexpressionismus (ebd. 1986);
 
Bürgersinn u. Aufbegehren. Biedermeier u. Vormärz in Wien. 1815-1848, hg. v. S. Krasa u. a., Ausst.-Kat. (ebd. 1987);
 G. Frodl: Wiener Malerei der Biedermeierzeit (1987);
 
Kunst in Wien um 1900. Die andere Seite, bearb. v. G. Frodl: Ausst.-Kat. (Eisenstadt 1987);
 
Alpen, Adria. Jenseits des Realismus, bearb. v. W. Fenz u. a., Ausst.-Kat. (Graz 1988);
 
Dichte Packung. Architektur aus Wien, bearb. v. O. Kapfinger u. a. (Salzburg 1989);
 
Österr. Fotografie seit 1945, hg. v. M. Zuckriegl (ebd. 1990);
 
Austrian architecture and design beyond tradition in the 1990s, bearb. v. J. Zukowsky u. I. Wardropper, Ausst.-Kat. Art Institute of Chicago (Berlin 1991);
 
Das Jahrzehnt der Malerei. Österreich 1980 bis 1990, hg. v. J. Brugger u. K. A. Schröder, Ausst.-Kat. Kunstforum Wien (Wien 1991);
 
Ansichten. 40 Künstler aus Österreich im Gespräch. .., hg. v. W. Drechsler (Salzburg 1992);
 
Museums-Positionen. Bauten u. Projekte in Österreich, hg. v. A. Sarnitz, Ausst.-Kat. (Salzburg 1992);
 
Transformationen. 13 Positionen Österr. Skulptur einer neuen Generation, hg. v. G. Holler-Schuster, Ausst.-Kat. Landesmuseum Joanneum, Graz (Graz 1992);
 S. Plakolm-Forsthuber: Künstlerinnen in Österreich 1897-1938. Malerei, Plastik, Architektur (Wien 1994);
 
Die Kunst des Barock in Österreich, hg. v. G. Brucher (Salzburg 1994);
 
Architektur im 20. Jh., Bd. 1: Österreich, hg. v. A. Becker u. a., Ausst.-Kat. Dt. Architektur-Museum, Frankfurt am Main (1995);
 
Kunst in Österreich, hg. v. N. Smolik u. R. Fleck (1995);
 
Die neue österr. Architektur, bearb. v. F. Dimster (a. d. Amerikan., 1995);
 
Portraits österreich. Architekten, hg. vom Architektur-Zentrum Wien, auf mehrere Bde. ber. (Wien 1995 ff.);
 
Kunst in Österreich 1945-95. Ein Symposion. .., hg. v. P. Werkner (Wien 1996);
 
Malerei in Österreich 1945-95, hg. v. W. Schmied, Ausst.-Kat. Künstlerhaus Wien (1996);
 
Gotik in Österreich, bearb. v. M. Stadlober u. a. (Graz 1996);
 C. Wilhelmi: Künstlergruppen in Dtl., Österreich u. der Schweiz seit 1900. Ein Hb. (1996).
 
Hier finden Sie in Überblicksartikeln weiterführende Informationen:
 
Barockarchitektur in Mitteleuropa
 
barocke Malerei in Deutschland und Österreich: Aus dem Dunkel zum Licht
 

Universal-Lexikon. 2012.

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